Hochzeit Garons/Flörsheim-Dalsheim
GARONS/FLÖRSHEIM-DALSHEIM Nachdem im Juni eine Abordnung des comité de jumelage um Bürgermeister Alain Dalmas und der Jumelage-Beauftragten Christiane Anisset in Flörsheim-Dalsheim ihre Eindrücke in ihre Heimat Garons mitnehmen konnten war es nun soweit, dass der von allen mit Spannung erwartete Gegenbesuch anstand.Die rund 20 Teilnehmer um Ortsbürgermeister Volker Henn und dem Partnerschaftskomitee um Sabine Müller-Neef, Marion Nastoll-Wenzel und Bernd Weinmann konnten nach rund 8,5 stündiger Autofahrt vom 30. September bis 3. Oktober ein kurzweiliges und mit vielen positiven Eindrücken gespicktes verlängertes Wochenende erleben, welches allen Beteiligten noch lange in feudiger Erinnerung bleiben wird.

Die Freundlichkeit und Gastlichkeit der südfranzösischen Freunde aus dem rund 4400 Einwohnern zählenden Ort Garons, nähe Nimes, war sehr beeindruckend und das beiderseitige Engagement bezüglich der Partnerschaft, auf französisch JUMELAGE, soll nach den Worten der Bürgermeister Dalmas und Henn mit der Hochzeit beider Gemeinden offiziell besiegelt werden. Dazu werden in den nächsten Tagen und Wochen die entsprechenden Modalitäten über Landes, - Bundes- und Europaebene eingeleitet.

Schon beim Empfang im Rathaus, einem barrierefrei umgebauten ehemaligen bischöflichen Schloss, wurden die Gemeinsamkeiten deutlich, als eine Trachtengruppe mit historischen Kleidern, analog des Flörsheim-Dalsheimer Brauchtumsvereins, die Gäste aus Flörsheim-Dalsheim empfing. Viele Vertreter aus Vereinen, Politik und comité de jumelage schlossen sich dem Empfang an.

In seiner Ansprache bedankte sich Bürgermeister Alains Dalmas noch einmal ausdrücklich für die schönen Tage in Deutschland und verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, das bevorstehende Wochenende ebenbürtig gestalten zu können.Schnell war allerdings allen klar, dass seine Zweifel völlig unberechtigt waren. Eine abwechslungsreiche und regionstypische Programmfülle mit vielen Gesprächen und beiderseitigem Austausch vertieften bereits geschlossenes Vertrauen und Freundschaften auf beiden Seiten. "Nun gilt es, die Partnerschaft mit Leben zu füllen und Verbindungen über Vereine und Schulen zu schaffen", wie Ortsbürgermeister Volker Henn betonte. Hierzu werden die beiden Partnerschaftskomitees entsprechende Vorschläge sammeln und Verbindungen herstellen.
   
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